Europas „fantastischstes“ Sanitärgebäude, Kinder- und Jugendräume und Kinoraum

Neues Highlight mit „Mega-Wowww-Faktor“

Nach San III, Europas „modernstem“ Sanitärgebäude und San II, Europas „unglaublichstem“ Sanitärgebäude“, baut der Komfort-Campingpark Burgstaller in Döbriach am Kärntner Millstätter See nun Europas „fantastischstes“ Sanitärgebäude. Dschungelräume für die Kids mit an der Wand hängendem Geländewagen, TV-Geräte auf jeder Toilette, modernste Computersteuerung, selbstreinigende WC-Bürsten, ein fast lebensgroßes Piratenschiff mit stündlicher Kanonenshow und ausgeflippte Architektur – das waren Sanitärgebäude II und III. Während damals die Unken riefen und die Frage stellten, wer solche Sanitäranlagen braucht, gab der Erfolg der Familie Burgstaller recht, denn jährliche Nächtigungszuwächse im zweistelligen Prozentbereich bewiesen den Spaß der Camper an moderner Technik und fantasievoller Architektur. Der verliehene ADAC-Innovationspreis zeigte schließlich, dass auch die Inspekteure der Campingführer von der Faszination ergriffen werden konnten, während jährliche Auszeichnungen durch diverse Bewertungsplattformen bis heute beweisen, dass jenes „immer ein bisschen mehr bieten, als die Anderen“, welches die Familie Burgstaller seit Anbeginn praktiziert, von den Gästen honoriert wird.

Nach dem ersten Stellplatz der Welt, der sich mit der Sonne dreht, einem untertunnelten Spielplatz für die Bimmelbahn und dem Umbau der Rezeption mit einem aus der Wand ragenden VW-Bully, Tablett-PCs in der Theke, Touchscreens und Burgstaller-Museum sollte im Vorjahr eine Badelandschaft am Strand entstehen, die aber an undurchführbaren Vorschriften durch die Landesbehörde scheiterte. „Da dachte ich mir, baue ich eben etwas, wo diese Leute nichts mitzureden haben“, sagt Arndt Burgstaller. Zeitgleich hatte er mit der Betreiberin des örtlichen Schifffahrtsunternehmen die Idee, ein Glasboden-U-Boot, wie man sie im Moment aus Kroatien kennt, anzuschaffen. Doch auch hier gab es eine Abfuhr, denn die Landesbehörde teilte der Schiffsunternehmerin mit, dass auf einem Kärntner See sicher kein solches U-Boot fahren werde. „Das hat mich schließlich so geärgert,“ erzählt der Campingplatzbetreiber weiter, „dass ich mich entschlossen habe, mir selber eins zu bauen.“

Gemeinsam mit dem langjährigen Partner Obweger-Haus entstanden daraufhin die Pläne für das neue Sanitärgebäude I mit einem 27 Meter langen und 6 Meter dicken U-Boot, das die Kindersanitärräume beherbergt. „Als Sinnbild für die durch die Behördenwillkür verworfenen Projekte der Vergangenheit steckt das Boot mitten im Gebäude und ragt über 9 Meter aus der Dachkonstruktion heraus, gleichsam als wäre es von riesiger gottähnlicher Hand vom See an Land geworfen worden, um hier in unser Gebäude zu krachen!“ nimmt Burgstaller die Sache wie üblich mit Humor. Wie die Kanonenshow beim Piratenschiff in Sanitär II, das dadurch wohl eine der europaweit meistfotografierten und meistgefilmten Campingplatzeinrichtungen ist, wird es auch hier eine Show geben. Die Techniker haben für die U-64 (benannt nach dem Gründungsjahr des Komfort-Campingparks) ein Untergangsszenario ausgetüftelt, bei dem es mit Licht- und Toneffekten und sehr viel Wasser ziemlich nass zugehen wird.

Auch im Außenbereich fließt eine Unmenge an Wasser aus der Bruchstelle zwischen Schiff und Dachstuhl, das so zu einem Wasservorhang zusammengefasst wird, dass Burgstallers Camper zum ersten Mal im Leben die Möglichkeit haben werden, auch einmal zu sehen, wie die Rückseite von Wasser aussieht. Natürlich wurde auch die Außen- und Innenarchitektur wieder ansprechend gestaltet und jenen (selbstverständlich wieder mit TV-Geräten ausgestatteten) Kabinen, die sich außerhalb der Schiffskonstruktion befinden, ein fantasievolles Design im Stile einer Hafenlandschaft mit vielen liebevollen und witzigen Details verpasst.

Weiters sind Behindertenraum, Familienduschen, Babyraum, Kombikabinen und Hundedusche natürlich selbstverständlich. Die bereits bei den anderen Gebäuden bis ins Kleinste ausgefeilte Computertechnik für Warmwasser, Licht, Belüftung und weitere Hintergrundtechnik kommt bis hin zu den selbstreinigenden WC-Bürsten erneut zum Einsatz. Nachdem das neue Gebäude weit mehr Platz einnimmt, als das vorher abgebrochene, mussten das Kino und die Räume der Kinderanimation dem Sanitärbereich weichen. Diese wurden nun in ein zweites Stockwerk verlegt und um einen Indoor-Spielbereich mit Bällebad und einen Jugendaufenthaltsraum erweitert. Der Zugang erfolgt passend zum Thema über einen Leuchtturm, der in einer dritten Etage über eine Aussichtsplattform für den Blick über den ganzen Campingplatz und ein sich über zwei Stockwerke ziehendes Indoor-Kinderspielgerät verfügt. Für die Kinderanimation steht ein großzügiger Raum zur Verfügung, in dem sich eine zweigeschossige Balkonlandschaft mit einer Riesen-Röhrenrutsche befindet. Außer dem neuen Kinoraum gibt es auch für die Kleinen ein eigenes Kinderkino.

Der Baubeginn für das 2,5-Millionen-Projekt fand mit den Abrissarbeiten des alten Gebäudes am 8. Januar statt – die ersten Räume konnten zum Beginn der Sommer- Hauptsaison pünktlich in Betrieb gehen.

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